Dialoge gestalten

Dialoge gestalten (als Gastgeber beitragen)

...beherzt und mutig sein, einladend und bereit sein, Themen im Dialog anzustoßen, die Bedeutung haben – suchen und gestalten von kraftvollen Fragen mit Interessensgruppen – und dann darauf achten, dass die Erkenntnisse, Muster, Lernerfahrungen und die sinnvollen Handlungen gesammelt und weiter verknüpft werden...

Dialoge führen und gestalten ist nicht nur moderieren. Es bedeutet zu führen und zu leiten und heißt, die Verantwortung zu übernehmen, um das Gefäß zu schaffen und instand zu halten, in dem eine Gruppe von Menschen bestmöglich zusammen arbeiten kann.

Wir bauen ein solches Gefäß auf, indem wir gleich zu Beginn vollkommen präsent sind und auch die anderen dazu einladen (Check-in) und zum absichtlichen Zuhören und Sprechen einzuladen (z. B. unter Verwendung der Stufen des Zuhörens von Otto Scharmer). Gut ist es auch, nicht alleine zu arbeiten, sondern andere Praktizierende einzubeziehen.

Die minimale Vorbereitung konzentriert sich auf das Erkennen des Bedarfs, die Klarheit über die Intention des Treffens, die Vorbereitung von guten, kraftvollen Fragen, um das Gespräch anzustoßen und eine praktikable Idee, wie die Ergebnisse aufgelesen werden können. Damit gehen wir von Anfang an sicher, dass es Ergebnisse gibt, dass diese tragfähig sind und dass sich der Einsatz der Beteiligten gelohnt haben wird.

Dialoge führen und gestalten erfordert Mut und eine gewisse Bestimmtheit, die wird dann in aller Regel durch das Vertrauen in die Teilnehmenden beantwortet. Wir empfinden es manchmal gar als Glück und Geschenk, Dialoge für eine Gruppe zu gestalten und selbst an Dialogen teilzunehmen, die für uns und andere kunstfertig gestaltet worden sind.

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