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Einladung zum Wiener Salonabend "Digital memory of the future - Digital inheritance" am 20 Mai, Palais Harrach (Freyung)

Zur Anmeldung

Der Nachlass jedes Einzelnen prägt den digitalen Abdruck der ganzen Menschheit. Folgende Fragen werden in diesem Zusammenhang erörtert und offen zur Diskussion gestellt:

  • Was sichern wir eigentlich persönlich für uns und unsere Nachwelt? Macht das überhaupt einen Sinn?
  • Welche Daten werden über uns gesammelt und wie werden diese zukünftig (fälschlich) interpretiert?
  • Wie können wir Kontrolle über unsere Daten bekommen? Wie können wir unsere Daten teilen und macht es Sinn, dies über den Tot hinaus zu tun und zu definieren?
  • Bei welchen Daten macht es überhaupt Sinn, sie zu speichern und sollten wir nicht auch wieder das Vergessen lernen?

Anschließend erörtern wir diese Fragen in kleinen Dialogrunden und klären die Bedeutung für das Gehörte in unseren Organisationen und im Privatleben, erarbeiten Lösungsvorschläge und teilen die Ergebnisse.

Persönliches digitales Erbe - betrifft mich das?

Das Datenvolumen im Internet steigt kontinuierlich an. Durch die zunehmende Vernetzung über unterschiedliche Endgeräte (Smartphone, Tablet, Notebook, PC) und das steigende Angebot an sozialen Netzwerken, Cloud-Diensten und Applikationen gelangen immer mehr Daten ins Internet, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Bilder, Kommentare, Meinungen und sonstige Inhalte werden kommuniziert, geteilt und veröffentlicht.
Was bleibt davon erhalten und was geht verloren? Stimmungen und Trends, die nicht nur Einzelne sondern die Gesellschaft betreffen, werden ablesbar und tragen zum digitalen Erbe einer Generation bei. Aber welche Informationen und Zusammenhänge sollen auch in Zukunft einsehbar sein und durch wen? Sollen persönliche, in Zusammenhängen erstellte Daten, auch für die Nachwelt erhalten werden? Wenn ja, wer darf darauf zugreifen? Und welche Informationen sollen gar nicht mehr auffindbar sein, für niemanden?
Die aktuelle Internetnutzung und Datenverbreitung kann als unreflektiert bezeichnet werden. Bilder und Meinungen sind im Hier und Jetzt wesentlich. Was damit in Zukunft geschehen soll, ob diese erhalten werden sollen oder vielleicht sogar weitergegeben, hat kaum Bedeutung. Erst wenn unvorhergesehene Ereignisse eintreten – eine nahe Angehörige stirbt und die Entscheidung über den Umgang mit ihren Daten ist erforderlich oder eine vielgenutzte Plattform stellt ihren Dienst ein, ohne die Möglichkeit, die Daten vorher zu exportieren – machen sich Benutzerinnen Gedanken über die Bedeutung ihrer Daten.
Als IT-Serviceunternehmen beschäftigen wir uns mit Backup und Archivierung von Daten im betrieblichen Umfeld, sehen uns aber auch mit Fragestellungen zu persönlichen Daten und deren Bedeutung konfrontiert. Uns ist es ein Anliegen, auch für diese Daten Lösungen zu erarbeiten und haben daher die Forschungsprojekte BackMeUp und Themis initialisiert, die sich mit dem Sichern von persönlichen Daten und der Möglichkeit, diese in ihrer Gesamtheit zu Durchsuchen und kontrolliert zu teilen bzw. zu vererben, beschäftigt.

Es gibt ein Büffet und ein Glas Wein. Salonabend eben.

Wir laden Sie gerne zur Teilnahme an der Veranstaltung „Digital memory of the future – Digital inheritance“ ein und freuen uns auf einen spannenden Dialog.

Datum: 20.05.2016

Zeit: 18:00–22:00 Uhr

Palais Harrach
Freyung 3, A 1010 Wien, Österreich

Normalpreis: € 45,00

Mögliche Zahlungsarten:
  • Banküberweisung
  • Xing- Amiando registration

Veranstalter:

Wiener Salon für Zukunft

Kooperationspartner:

AoH-Salonhosting GmbH, X-Net Services GmbH

Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist leider schon vorbei.



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